Teil eines Werkes 
11. Band, 1813 : historischer Roman : 2. Theil (1854) Achtzehnhundertdreizehn
Entstehung
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ihres Grades geſchmückt, und die zwölf Ordonnanz⸗ offiziere in himmelblauen Uniformen.

„Mehre Offiziere des kaiſerlichen Hauſes haben ſich dieſem militairiſchen Zuge angeſchloſſen, und der Generalſtab der Armee erhöht die glänzende Suite des Kaiſers.

„Die Verluſte des ruſſiſchen Feldzuges ſind er⸗ ſetzt. Jeder hat ſich neu equipirt; Sattel und Zeug, Uniformen und Livreen, Alles iſt neu. Die Pferde friſch und feurig. Dieſer erſte Tag wird zur Re⸗ cognoscirung verwendet. Jeder nimmt ſeine Stelle, ſeinen Rang ein. Ueberall ſtellt ſich die Ordnung wieder her. Auf allen Geſichtern erblickt man den Frohſinn des Muthes und des Vertrauens.

„Wie hat ſich in wenigen Stunden Alles verän⸗ dert. Der Friedenszuſtand iſt verſchwunden, und der unmittelbar bevorſtehende Krieg verkündet ſich durch den Ruf der Soldaten, die Wagenburgen, Artillerie⸗ parks, das Getös der Waffen, und vorzüglich durch den Glanz der Bivouakfeuer, welche die ganze Ebene beleuchteten.

„Am 20. April waren die Armee des Fürſten von der Moskwa, die kaiſerliche Garde, die Armee des Marſchalls Marmont, auf der Straße von Camburg vorgerückt und durch den bekannten Engpaß bei Auer⸗ ſtädt in das Saalthal herabgeſtiegen.

„Rechts in dieſem Thale, zwiſchen Camburg und Dornburg, ſtand däs vierte Corps, unter General Bertrand. Etwas weiter auf der Seite gen Saaffeld, bildete das zwölfte Corps unter Oudinot, Herzog von Reggiv, den äußerſten rechten Flügel.

„Links zwiſchen Querfurt und Halle manövrirte die Armee des Prinzen Eugen, um ſich der Haupt⸗ armee zu nähern. Die Marſchälle Victor und Mac⸗ donald und General Lauriſton commandiren unter Eugen.