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„Es wird zur beſſern Einſicht für unſern Gaſt⸗ freund ſein,“ ſprach Eugen freundlich,„wenn Du die Oyperationen gleich vom Beginn des Feldzugs noch einmal wiederholſt.“
„Von Herzen gern,“ ſprach Jerome, und Ruffus nahm das Anerbieten mit Dank an.
„Unſere Armee,“ begann der junge Gardiſt,„hatte Thüringen durchzogen und enthüllte ihre Bewegungen gegen die Saale. Napoleon reiſt am 28. April von Erfurt ab und beginnt den Feldzug. Er nimmt den Weg über Weimar, wo er der regierenden Großher⸗ zogin einen Beſuch abſtattet. Zum zweiten Male er⸗ ſcheint er, von einer Armee umgeben, vor dieſer Für⸗ ſtin; im Jahre 1806, von dem Schlachtfelde von Jena zurückkommend, jetzt dahin zurickkehrend.“
„Das iſt ſeltſam,“ fiel hier Ruffus ein,„an dem⸗ ſelben Tage reiſte Kaiſer Alexander von hier nach Teplitz zu einem Beſuche der Erbgroßherzogin, ſeiner Schweſter.“
„Nach dieſem Beſuche,“ fährt der Vorleſer fort, „ſteigt der Kaiſer zu Pferde, und macht den erſten Militairzug an der Spitze der Dienſtſchwadronen der Garde. Er hatte Mühe, ſich mitten unter den Co⸗ lonnen aller Waffen, welche die Straße bedeckten, Platz zu verſchaffen. Unſere Conſcribirten drängten ſich um ihn; die Meiſten ſahen ihn zum erſten Male, und betrachteten ihn mit Bewunderung. Die erſten Vorſtände ſeines Hauſes und der Armee umgaben ihn. Man erblickte an ſeiner Seite den Fürſten von Neuf⸗ chatel, die Marſchälle der Garde, den Herzog von Friaul, Großmarſchall des Palaſtes; den Herzog von Vizenza, Oberſtallmeiſter; den Grafen Daru, Miniſter⸗ Staatsſecretair. Auf dieſe folgen ſeine Adjutanten, faſt lauter Generale, mit dem ee


