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lern; aber mein Arm ſoll aus dem Grabe wachſen, wenn ich eine der Tyrannei verſchachere; ſie ſollen Frankreich die Freiheit wiedererobern, oder ich will ſie mit Eſſig tränken, daß ſie verroſten für immer.“
Die Rede des begeiſterten Republikaners hatte ſelbſt den Italiener ergriffen. Er reichte Timolevn die Hand.„Möge recht bald die Stunde erſcheinen,“ ſprach er,„wo wir von Euern guten Klingen Ge⸗ brauch machen.“ Auch Leon und die anweſenden Sec⸗ tionschefs ſchlugen mit ein.
Timoleon aber, einmal auf ſein Lieblingsthema gebracht, gerieth immer mehr in's Feuer. Er ſprang auf, ſeine Augen ſtarrten wild, geiſterhaft.„Wenn aber an jenem Tage,“ ſchrie er,„die rothe Fahne auf Notre Dame weht, und meine guten Klingen in den Straßen mähen nach Herzensluſt und wir die erſte Schlacht gewonnen haben, ſo ſchwöre ich Euch, daß ich den Sieg benutzen will. Zwanzigjährige Erfah⸗ rung hat mich endlich belehrt, daß die Zeit noch nicht gekommen, wo die Franzoſen durch die Tugend zu re⸗ gieren ſind: drum ſoll ein Schrecken herrſchen, daß Jeglichem, der nicht reines Herzens iſt, das Blut aus der Wange entweichen und in den Adern gerinnen ſoll, und wenn Hunderttauſende, wenn Millionen dar⸗ über zu Grunde gehen. Das Wort der Gnade ſoll verflucht ſein auf Decennien, und ich will einen Ab⸗ grund graben zwiſchen der Republik und der Sipp⸗ ſchaft Bonaparte und Capet, daß jedem die Hand er⸗ ſtarren ſoll, die er ausſtreckt nach dem Diademe Frank⸗ reichs.“
Die anweſenden Republikaner geriethen ebenfalls in Feuer. Einer übertraf den andern an Schreckens⸗ maßregeln. Die Geiſter des alten Pariſer Gemeinde⸗ raths, des Wohlfahrtsausſchuſſes ſchienen aus dem
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