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migen Geſchäfte zu. Endlich ward ihm doch die Zeit zu lang und er wollte ſich auch eine kleine, unſchul⸗ dige Unterhaltung verſchaffen. Das Stücklein Vesper⸗ brot, welches er ſonſt mit den Vöglein zu theilen pflegte, ſollte jetzt den muntern Fiſchen zu Gute kom⸗ men. Er warf Broſamen in die Wellen und es machte ihm ungemeines Vergnügen, wenn ein Fiſch⸗ lein die Stückchen Brot hinwegſchnappte.
Der gute Kappler ſollte aber in ſeinem mildthä⸗ tigen Werke auf ſehr unſanfte Weiſe geſtört werden. Der unfern ſitzende Angler, der befürchtete, Kappler entziehe ihm durch ſeine Fütterung die Beute, fuhr ihn hart an.
„Pack Er ſich mit ſeiner verfluchten Fipfaxerei,“ rief der grobe Mann,„oder ich werde Ihm die Wege weiſen.“
Der Sportelſchreiber erſchrak. Er begriff in ſei⸗ ner Unſchuld nicht, wodurch er den Angler erzürnt haben könne. Anfangs glaubte er, der Fiſcher ſpaße, und ließ ſich in ſeiner Spendevertheilung nicht ſtören.
Ob ſolcher Widerſpenſtigkeit gerieth der Angler in höchſten Zorn. Er ſprang auf, ergriff eine ziemlich ſtarke Weidengerte und kam auf Kapplern zu. Dieſer erkannte jetzt voller Beſtürzung, daß den Angler un⸗ möglich friedfertige Geſinnungen beſeelen könnten. Er wich alſo vorſichtig einige Schritte zurück. Der Fiſcher, in der gerechten Beſorgniß, der Sportelſchreiber wolle ihm entlaufen und ſich der verdienten Strafe entzie⸗ heu, verdoppelte ſeine Schritte. Kappler desgleichen. Bald war die vollkommene Jagd fertig. Dem Spor⸗ telſchreiber kamen ſeine langen Beine wieder trefflich zu Statten. Es gelang ihm, bald einen ſo anſehn⸗ lichen Vorſprung zu gewinnen, daß der Verfolger die Hoffnung aufgab, den ſchnellfüßigen Flüchtling einzu⸗


