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3 wiederte der Herr, lachend, indem er die Bekantſte franzöſiſche Fabel voodirte.
„Machen Sie keine umſtändeß guter Mand,“ fuhr der Cavalier fort,„es iſt um gin paar Sp zu thun.“ k⸗
„Um ein paar Striche,“ dachte Kapßler,„das kann gar nicht gefährlicher klingen.“
„Wollen Sie endlich Platz nehmen,“ ſprach der junge Cavalier in ziemlich befehlendem Tone,„wir verlangen es ja nicht umſonſt.“
„Was da umſonſt,“ überlegte der Sportelſchrei⸗ ber,„wenn man mich noch ſo gut bezahlt für's Still⸗ halten; ich habg ja⸗ keinen Gewinn vom Stillhalten, wenn ich tydt Kn.“
„Ich verſpreche Ihnen,“ ſprach der fremde junge Mann, als Kappler noch immer keine Anſtalten traf, ſich auf dem Stuhle niederzulaſſen,„es ſoll Ihnen ja nichts geſchehen; ich will Ihnen ſogar drei Schritte vom Leibe bleiben.“
Kappler ſchöpfte bei dieſen Worten friſchen Athem, doch verließ ihn Nicht' alle Beſorgniß.
„Wenn Seine Hoheit dir drei Schritte vom Leibe bleibt,“ ſprach er⸗für ſich,„könnteſt du dich wohl auf den Stuhl ſetzen. Es müßte mit teufliſchen Dingen zugehen, wenn ep dir in ſolcher Entfernung an Hals und Gurgel wollte.“
„Ich bitte, nehmen Sie Platz,“ bat der junge gnädige Herr,„es iſt um wenige Minuten zu thun, und Sie leben doppelt in der Welt.“
Für den Sportelſchreiber ſprach der Unbekannte ſchlechterdings in Räthſeln. Er begriff zwar, daß es der junge Mann nicht auf ſein Leben abgeſehen habe, aber was er mit ihm vorhatte, wollte ihm durchaus
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