Teil eines Werkes 
3. Band, Napoleon in Aegypten : 2. Theil (1855)
Entstehung
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ges Geſchick mit anſahen, konnten wir mit unſerm Looſe immer zufrieden ſein.“

„Was iſt denn aus Laroche, Vial und den übri⸗ gen braven Grenadieren geworden?“ erkundigte ſich Renouard. Wie ich mich noch erinnere, kämpften dieſe wackern Männer wie Löwen an meiner Seite.“

„Viele Hunde ſind nicht blos des Haſen, ſondern auch des Löwen Tod,“ philoſophirte Laroſſoſſinier; „der Kampf war zu ungleich. So ich recht geſehen, wurden Alle kurz und klein gemacht.“

Baptiſt, welcher von Renouard über das Geſchick der Grenadiere ebenfalls befragt wurde, geſtand offen⸗ herzig, daß er, ſo wie er einmal bis an den Kopf im Nile geſtanden, die Augen zugemacht, und von der ganzen Welt nichts mehr habe wiſſen wollen.

Laroſſoſſinier beſchwor jetzt Renouard, daß er ihm nach dem unfern gelegenen Alt⸗Cairo folgen möge, wo außerordentliche Merkwürdigkeiten aus dem Alterthume zu ſchauen wären.

Camille gewährte gern dieſe Bitte des Gelehrten. Wie umſtändlich und pedantiſch er auch viele Dinge erklärte, ſo wußte er doch den Laien über faſt alle noch vorhandenen Gegenſtände des Alterthums un⸗ ſchätzbare Aufſchlüſſe zu geben, und ſeine Begleitung in dieſer Hinſicht war ſtets ſehr lehrreich.

Man verließ die Gräberſtadt und wandte ſich nach Foſſat oder Alt⸗Cairo, welches, am Nile gelegen, der Hafen Cairo's von Oberäghpten iſt. Unterwegs hatte Renouard Muße, ſeine und Nurmahal's Wüſtenwan⸗ derung und wunderbare Rettung mitzutheilen.

Laroſſoſſinier bedauerte ungemein, der Reiſe durch die Wüſte nicht beigewohnt zu haben, wie ſchrecklich ſie auch von Renouard beſchrieben wurde.

„Ich hoffe,“ ſprach er,„daß die Armee nächſtens