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unter den Dörfern zu verhüten; die Taugenichtſe zu beaufſichtigen und zu beſtrafen; das Volk, ſo oft es nöthig, über ſein Intereſſe aufzuklären.
Um Ordnung zu halten und ſich Gehorſam zu ver⸗ ſchaffen, ſollen jedem Divan ein Janitſcharenaga mit ſechzig Mann Bewaffneten zu Gebote ſtehen.
Mit Ausnahme des Beſitzthums der Mameluken, das, nach den Geſetzen des Kriegs, vor der Hand als dem Sieger gehörig betrachtet wird, iſt jedem Aeghpter ſein Eigenthum geſichert.
Dahin ſind alle den Moſcheen zugehörige Stif⸗ tungen zu rechnen. Ferner behalten alle bürgerlichen Verträge ihre bindende Kraft; ſo wie auch bei der bürgerlichen Rechtspflege das zeither beobachtete Ver⸗ fahren beibehalten wird.
Bonaparte ſelbſt hat den Divan von Cairo er⸗ nannt, der aus neun Mitgliedern beſteht und ſich täg⸗ lich um die Mittagsſtunde verſammelt. Vor der Thür des Sitzungsſaales ſteht eine franzöſiſche und eine türkiſche Schildwacht.
Die arabiſchen Horden kümmern ſich indeß wenig um dieſe Inſtitutionen der europäiſchen Civiliſation, wie ſehr man ſie auch den türkiſchen Sitten und Ge⸗ bräuchen anzupaſſen bemüht iſt. Sie necken und über⸗ fallen beſtändig die vereinzelten Truppenabtheilungen und unterbrechen die Verbindung zwiſchen Cairo, Alerandrien, Abukir und Roſette. Alle Proclamationen Bonaparte's, ſie mögen ftiedlich oder drohend abgefaßt ſein, helfen nichts. Sämmtliche Generale in den Provinzen müſſen aufbrechen, um rebelliſche Dörfer zu züchtigen.
Der Oberbefehlshaber ſelbſt hat ihnen Befehle dazu ertheilt.
„Dieſe Araber,“ ſchreibt er,„ſind nur durch die


