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Cairo beliebte Lieder und Opernarien anſtimmen, die fränkiſchen Wachtfeuer unter den brodelnden Keſſeln luſtig lodern und ſich zwiſchen Flintenpyramiden ma⸗ leriſch im Nile ſpiegeln, durchreitet Bonaparte an der Spitze ſeines geſammten Generalſtabes nochmals das Schlachtfeld.
Auf ſeinem ernſten Antlitze, das die blutgeröthete Wüſte überſchaut, malt ſich Zufriedenheit.
„General,“ fragt Deſaix, welcher an ſeiner Seite reitet,„wie wird die Weltgeſchichte den heutigen Tag benennen; die Schlacht bei Embaheh?“
„Nein,“ erwiedert der Feldherr, indem ſich ſein Blick nach den tauſendjährigen, himmelhohen Königsgräbern, deren Gipfel im letzten Schimmer des Abends ſtehen, wendet—„die Schlacht bei den Pyramiden.“
Ende des erſten Theiles.
„Druck von Alexander Wiede in Leipzig⸗


