Teil eines Werkes 
2. Band, Napoleon in Aegypten : historisch romantisches Gemälde : 1. Theil (1853)
Entstehung
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das Beſte der Akademie vor Augen. Ihr könnt zehn⸗ mal zu Grunde gehen, was thut's; meine Stelle iſt ſo leicht nicht erſetzt.“

Man hatte jetzt keine Zeit, auf die Auseinander⸗ ſetzungen des Profeſſors zu hören. Der Feind begann zu feuern; da er jedoch zu weit entfernt und nicht über viel Schießgewehre zu gebieten hatte, war ſein Feuer ohne allen Schaden. Ruhig erwartete die kleine Schaar den übermächtigen Gegner und ſobald der⸗ ſelbe in Schußweite gekommen, eröffnete auch ſie die Feindſeligkeiten. Ein lebhaftes Gewehrfeuer entſpann ſich, das von Seiten der Franzoſen äußerſt wirkſam war. Man ſah von den Arabern viele zu Boden ſtür⸗ zen. Nichtsdeſtoweniger ließ ſich diesmal der Feind nicht ſo leicht zurückſchrecken. Nachdem er wiederholt ſeine Gewehre abgeſchoſſen, ſuchte er zum Handge⸗ menge zu kommen. Das war eine vergebliche An⸗ ſtrengung; die wohlberechneten Kugeln der Franzoſen ließen ihn nie ganz heran.

Wüthend über die Fruchtloſigkeit des Kampfes, ſtellte ſich endlich der ehemalige Lootſe, eine hohe, räftige Geſtalt, an die Spitze und führte die Sei⸗ nen trotz allem feindlichen Feuer unwiderſtehlich zum Sturme.

Nachdem man Seitens der Franzoſen wiederholte Salven gegeben und ſämmtliche Flinten und Piſtolen abgeſchoſſen, und die Araber dennoch herandrangen, warf ſich Renouard an der Spitze der vier Gardi⸗ ſten den Angreifenden entgegen, während Laroche, Nur⸗ mahal und Baptiſt ein ununterbrochenes Feuer un⸗ terhielten.

Wie die Löwen kämpften die fünf Franzoſen ge⸗ gen die Uebermacht. Renouard's Damascener zuckte wie ein tödtender Blitz umher. Endlich aber ward

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