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wärtig zu ſein. Dies gelang vollkommen. Bald hat⸗ ten die Feinde den Dattelwald verlaſſen und ſich tie⸗ fer in's Land geflüchtet. Es wurden Wachen ausge⸗ ſtellt, um die etwaige Rückkehr des Feindes zu ſigna⸗ liſiren, während die Uebrigen zu einem Kriegsrathe zuſammentraten, um zu überlegen, was unter gegen⸗ wärtigen Umſtänden zu thun ſei.
Der Vorſchlag, zu Lande Cairv zu erreichen, ward wegen der Wüſte, die man zu paſſiren und wegen der zahlreichen Beduinen, die das Land durchſchwärmten, für unausführbar gehalten. Man beſchloß daher, die Barke möglichſt auszubeſſern und die Fahrt auf dem Nile fortzuſetzen.
Man ging unverzüglich an's Werk. Der Profeſſor, wie ſchwer es ihm ankam und wie weit lieber er ſich nach Alterthümern umgethan hätte, ward gezwungen, Hand anzulegen. Mit großer Anſtrengung brachte man das Fahrzeug einigermaßen in's Trockne und war be⸗ müht, die ſchadhaften Stellen auszubeſſern. Kaum aber hatte man Hand angelegt, als Nurmahal, welcher in einem Verſteck als Schildwacht geſtanden, den Feind anzeigte. Sogleich ließen die Schiffsausbeſſerer Alles ſtehen und liegen, griffen zu den Waffen und traten in Ordnung.
Ein wildes, vielſtimmiges Geſchrei, das hinter dem Dattelwalde vernehmbar ward, zeigte, daß die Araber bedeutenden Succurs erhalten hatten. Die beiden Vorpoſten Nurmahal und Baptiſt zogen ſich auf das Hauptcorps zurück und das Geſchrei hinter dem Walde kam immer näher.
Mit äußerſt beſorgten Blicken gewahrte Laroſſoſ⸗ ſinier, daß das Häuflein alle Anſtalten zur äußerſten Gegenwehr traf.
„Mein Gott,“ rief er,„dem immenſen Geſchrei


