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vernommen, ſo rief es gleichſam mit einer Stimme und laut:„Das iſt das ſchönſte Paar, das iſt das ſchönſte Paar!“
Der junge Mann wandte ſich in ſeiner Verwirrung gegen Hanna und ſah ſie an. Da wurde ſein Angeſicht ſo ſcharlachroth, wie die Bän⸗ der, an denen er ſeinen Hirſchfänger hängen hatte.
Hanna wandte ſich ebenfalls nach dem Rufe gegen ihren Nachbar, und da ſie den ausgezeichneten Mann geſehen hatte, wurde ihr Antlitz gleichſam mit dem dunkelſten Blute übergoſſen. Sie ſah ihn eine Weile mit offenen Augen an, dann drängte ſie ſich unter das Volk und ging über die Treppe hinab. Ihr Benehmen war wie das einer Trunkenen.
Da das Hin⸗ und Hergehen und Sprechen noch eine Zeit gedauert hatte, fing man an, ſich zu entfernen. Die Diener ſammelten die Ge⸗ wehre auf den Schießſtänden und trugen ſie fort. Die einzelnen Herren begaben ſich gegen die Treppen, und ſuchten ihre Wägen zu gewinnen. Den jungen Mann umringten ſeine Freunde und wünſchten ihm Glück. Von Hanna war nichts mehr zu ſehen; ſie ging bereits mit mehreren ſchön geputzten Freundinnen, die ſich zu ihr geſellt hatten, auf dem durch den Wald gehauenen Wege hinaus. Die jüngeren Schützen hatten ſich meiſtens Reitpferde kommen laſſen. Dieſe wurden vorgeführt und in Ordnung gerichtet, daß man ſie beſteigen und in Geſellſchaft davon rei⸗ ten könnte.
Auch das Volk, deſſen Erregung und Uebermuth durch den Ausruf über Hanna gleichſam den höchſten Gipfel erreicht hatte, begann ſich zu entfernen. Aber es ging faſt insgeſammt, wie es gewöhnlich bei Ver⸗ gnügungen unerſättlich iſt, gegen Vorderſtift hinaus, um dem Mittags⸗ eſſen der Herren zuzuſchauen, von dem es hieß, daß es vffen auf der grü⸗ nen Weide würde abgehalten werden.
Bald war es auf dem Jagdraume leer. Der feinſte Rauch hatte ſich verzogen, und die Bäume ſtanden in ihrem glänzenden Nadelgrün oder in der ſtillen Glut ihres rothen und gelben Laubes da. Nur die leeren Gerüſte und die zerknickten Zweige gaben Zeugniß von der hier ſtatt gehabten Verſammlung.
Die letzten, welche den Schauplatz verließen, waren diejenigen, denen die Obſorge über das gefallene Wild anvertraut war. Sie hatten Karren in den Retzplatz bringen laſſen, hatten das Wild aufgeladen, und fuhren in Begleitung von Jägern, die die lechzenden Hunde an der Leine


