Teil eines Werkes 
1. Band (1855)
Entstehung
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Primel. 24. April 1834.

an legt oft etwas dem Menſchen zur Laſt, woran eigentlich die Chemie alle Schuld hat. Es iſt offenbar, daß wenn ein Menſch zu wenig Metalle, z. B. Eiſen, in ſein Blut bekommen hat, die andern Atome gleichſam darnach lechzen müſſen, um, damit verbunden, das che⸗ miſch heilſame Gleichgewicht herſtellen zu können. Nur mißverſteht aber der ſo ſchlimm Begabte meiſtens ſeinen Drang, und ſtatt in's Blut, ſchleppt er unbeholfen die Metalle in ſeine Stube und in die Käſten, und greift hierbei ganz ungeſchickt nach Silber und dergleichen. Wir heißen den armen Schelm dann einen Geizhals;— ſei's um den Namen— aber verachten ſoll man ihn nicht ſo leichtfertig, als ſei er ſelber ſchuld, was ſich doch offenbar durch die Thatſache widerlegt, daß gerade der echteſte darunter alles Papiergeld haßt und durchaus nicht nach Zinſen trachtet, ſondern das einfache, reine, ſchöne Metallgeld aufhebt und hütet.

Andere haben andere Verwandtſchaften, lieber Titus! z. B. ich und Du, denen man es übel nahm, daß ſie die Damen, und darunter wieder die ſchönſten, oft unbillig anſtarren;— aber bei mir wenigſtens iſt es nicht abzuſtellen, weil ich, ſo zu ſagen, ein Schönheitsgeizhals bin. Ich habe es jetzt heraus, wie mich das Ding ſchon als Kind ver⸗ folgte, wo ich oft um lichte Steinchen raufte, oder als Knabe mit dicken, rothgeweinten Augen von dem Taubenſchlage herabkam, in dem ich ſtun⸗ denlang gekauert ſaß, um die ſchönſten Romane zu leſen, die mein ſeli⸗ ger Vater gar ſo ſehr verbot, weil er es lieber hatte, daß ich das Quse