Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Einzelbild herunterladen

ſenſchaft und ſtand mit einem Maͤdchen auf dem Lande in einem Verhaͤltniſſe, dem er, trotz ſeiner kleinen Abſchweifungen, dennoch treu ergeben blieb. Sobald Lady Effing⸗ ham ſich genuͤgende Gewißheit uͤber dieſen Punkt verſchafft hatte, brachte ſie es dahin, daß er Zutritt in ihrem Hauſe erhielt. Er war oft dort, und Auguſte ſo guter Laune, ſo gefällig, daß ſie von des jungen Man⸗ nes Neigung alles gewann, was er nur

ſeiner eigenen Herrin, ſeiner ganz eigent⸗

lichen Dame, entziehen konnte. Der beſte Lobredner von der Welt, fuͤhlte er dabei lebhaft, und was er ſagte, ward nicht zur uͤbertriebenen Darſtellung ſeines Gefuhls, es trug den Stempel der Aufrichtigkeit, und redete weit beſſer zu Aller Ueberzeu⸗ gung, als die erleſenſte Lobrede, mit kaͤlte⸗

rem Blute ausgeſprochen, es vermocht ha⸗ ben wuͤrde. Es war in der That ein Mei⸗