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den goldenen Löwen begab, um die Andern Billard ſpielen zu ſehen. Wenn ihn da Einer im Spaß oder Ernſt aufforderte, auch einmal eine Partie mitzumachen, ſo wies er lediglich auf jenes Loch hin, welches er vordem hineingerannt hatte, und ſchwieg. Für Reiten, Billardſpiel, Tanzen und ſolchen Zeit⸗ vertreib war demnach keine Stunde ausgeſetzt und ſohin, wie oben bemerkt, keine Rede mehr davon.— Er vermißte, wie wir beſtimmt wiſſen, dieſe Dinge nicht; aber auch die Lectüre nahm ihm keine Zeit weg.„Ich hab's öfter probirt mit dem Bücherleſen, pflegte er zu ſagen, aber bei mir geht das Ding nicht. Was haben wir denn auch für Bücher? fragte er dann vorwurfsvoll. Sie geben ja nichts Geſcheidtes heraus; hab' auch noch nie gehört, daß ſich ein vernünftiger Menſch zum Bücherſchreiben herbeiläßt. Da machen ſie zum Beiſpiel Ge⸗ dichte. Ja, wenn ich was phantaſirt haben will, phantaſir' ich mir lieber ſelber was vor. Oder die Reiſebeſchreibungen? was hilft's mir denn, wenn ich von der neuen Welt was leſe und komme nie hin? Was helfen mir denn die Menſchen⸗ freſſer? Und die ſogenannten Rittergeſchichten? wenn ſie wahr wären, ja! aber etwas Erlogenes, das mag ich nicht; da reut mich die Zeit. Und was man ſonſt aus den Büchern brauchen könnte, ich hab's ſchon oft geſagt, das iſt alles Sache der Parteien. Die werden's einem ſchon beibringen, wenn man's wiſſen muß.“ Unter Allem, was ſeine Zeit ausfüllte, war Herrn Schimmelhauſer der Nachmittagsbeſuch bei der Baſe das Liebſte. Da durfte er ſich am unbefangenſten herauslaſſen


