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mels beflecken kann mit der Luſt der Erde, der begeht die eigentliche Suͤnde wider den hei⸗ ligen Geiſt. Wehe euch neumodiſchen Weiber⸗ haſſern, die ihr im reinen Spiegel des weibli⸗ chen Herzens nur den eigenen Teufel erblickt, da er doch jedem guten Menſchen ein Engelbild zuſtrahlt. Glaubt und ſagt nicht, daß dieſe Rein⸗ heit des Weibes jetzt etwa ſeltner ſei als je; ſu⸗ chet ſie nur zu allen Zeiten, und ihr werdet ſie ſtets finden, wo ſie am wenigſten geſucht wird. Eine Zeit und ein Volk, wo man die Frauen nicht ehrt, iſt eben darum eine ſchlechte Zeit, und ein geſunkenes Volk; und einſt wird das juͤngſte Gericht von dem geſunkenen Maͤnnervolke des Zeitalters Vergeltung fordern für all die un— zähligen ſtill und heimlich gefloſſenen Thraͤnen und erſtickten Seufzer der verkannten, zertruͤmmerten und niedergedruͤckten Weiblichkeit!
13. Ueber die Alltagsmenſchen.
Wenn durch die Kraft des unſichtbar wal⸗ tenden und mit Macht erſtehenden Urbildes ²) in den Herzen der Menſchen große Thaten voll⸗ bracht ſind von Vielen, und große Ereigniſſe be⸗ wirkt ſind durch ganzer Völker vereint Thun und Treiben— und du nun vom Allgemeinen über⸗ gehſt ins Einzelne— wenn du nun forſcheſt bei jedem Einzelnen nach den Triebfedern ſeines Wil⸗
*) So uͤberſet ich Idee ein für allemal.


