Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
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ſchrift einige Zeilen hinzugefugt, in denen ſie mir fuͤr meine Guͤte und Uneigennuͤtzig⸗ keit dankte, und mich der ewigen Fortdauer dieſes ihres Gefuͤhls verſicherte. Ein herr⸗ licher Troſt fur einen abgewieſenen Liebha⸗ ber, wenn ein ſchoͤnes Mädchen ihm gelobt, ſich ewig als ſeine Schuldnerin zu betrach⸗ ten, weil er großmuͤthig genug geweſen, ſie nicht zu einer Verbindung mit ihm zwingen zu wollen.

Wunderlich genug fing meine Melan⸗ cholie indeſſen an, allmaͤhlich zu verſchwin⸗ 1 den, obgleich ich mir alle erdenkliche Muͤhe gab, ſie feſt zu halten. Ich hatte mich 7 ſelbſt in die Ueberzeugung hinein vernuͤnf⸗ telt, daß es ganz ausnehmend ſchicklich und anſtändig fuͤr mich ſeyn wuͤrde, von nun an immerfort melancholiſch und vornehm mich zu gebehrden, und die frohe Laune gänzlich von mir zu werfen, durch die ich