Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Einzelbild herunterladen

klagen geweſen ſey, doch weiß ich ganz ge⸗ wiß, daß der Sinn und die Hauptgedanken die nämlichen waren, obſchon ich gezwun⸗ gen geweſen bin, hier und da ein Woͤrt⸗ chen wegzulaſſen oder hinzuzufuͤgſen, um einen Vers daraus zu bilden. Und wenn Ihr je einigen Unterricht in der Proſodie genommen und richtige fuͤnf Fuße zaͤhlen konnt, auch die gehoͤrigen fuͤnf Finger dazu habt, ſo werdet Ihr ganz leicht bemerken, daß, meiner Sorge und Geſchicklichkeit zum Trotz, am Ende mancher Zeilen eine uͤber⸗ fluſſige Sylbe mit einlaͤuft, die ich nicht zuruͤck zu halten im Stande war. Benjamin ſchrieb mir einige Tage, nachdem er in 8S angekommen war, und ich muß geſtehen, daß ich bei Leſung ſeines Briefes uͤber dem Ausſtromen ſeines Ueber⸗ fluſſes an Gluͤck beinahe neidiſch geworden wäre. Auch Annabella hatte zur Nach⸗