Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
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um meiner ſelbſt willen ſich erwaͤhlte, und der mich nicht o nein, ſicher nicht zur Verzweiflung treiben wollen wird, in⸗ dem er mich verlaͤßt. Ehe ich Eduarden geſehen, gedachte ich ihm die Geſchichte un⸗ ſerer Liebe anzuvertrauen, und ihm auch von der Verbindung zu ſagen, die blos durch den Einfluß Ihrer Mutter zwiſchen ihm und Ihnen beabſichtigt wird. Doch als ich ſo plotzlich in der Gegenwart mei⸗ nes Nebenbuhlers mich befand, da vergaß ich es, daß er auch mein Bruder iſt, und mein Herz ward mit ſehr liebloſen Empfin⸗ dungen fuͤr ihn erfuͤllt. Sein Aeußeres war ihm zu vortheilhaft, er zeigte zu viel Geiſt und Talent, um mir einen Augen⸗ blick den Troſt zu laſſen, daß ſein Vermo⸗ gen zwar meiner Annabella Mutter ver⸗ locken koͤnne, doch daß ihm keine Ausſicht bliebe, ſie ſelbſt ſich jemals zu gewinnen.