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von den Banden der Erde, den Wohnungen des himmliſchen Vaterlandes näher. In from⸗ mer Anſchauung verloren, ſank er auf den Bo⸗ den nieder, und benetzte ihn, nicht mit den Thränen ſchmerzlicher Wehmuth, nein, mit den Perlen der innigſten Rührung, der höchſten An⸗ betung.
„Sei glücklich, mein Sohn,“ ſprach jetzt der Prior, ſegnend ſeine Hand auf Ramiro's Haupt legend,„genieße den Frieden, den Du erwählt, doch kein Gelübde binde Deinen Entſchluß, ſo⸗ bald es Dir gefällt, ſollſt Du uns wieder verlaſ⸗ ſen können. Nur ein Gaſt biſt Du in Montſerrats Mauern.
„Nicht alſo, ehrwürdiger Vater,“ entgegnete Ramiro,„mein Entſchluß ſteht feſt; laßt mich das Gelübde der ewigen Treue in Euere Hände ablegen. Die Welt mit ihren Freuden iſt mir zuwider, nur in klöſterlicher Stille finde ich des Glück meines Lebens; darum ſchwöre ich Euch—“
„Halt ein,“ rief der Prior,„laß kein vor⸗ ſchnelles Wort Deiner Zunge entſchweben. Der


