DBer Prior nahm ihn mit der unverſtell⸗ teſten Herzlichkeit auf, bot ihm für dieſe Nacht
einen Platz in ſeiner eigenen Zelle an, und Ramiro ſank dankend zu den Füßen des from⸗ men Mannes nieder.
Den andern Tag, nachdem die gewöhnlichen Andachtsübungen vorüber waren, ging Ramiro an des Priors Seite nach dem Kloſterberge, wo er ſich eine Stelle zur künftigen Wohnung aus⸗ wählen ſollte. Bald fand er ein Plätzchen, deſ⸗ ſen herrliche Ausſicht auf die reiche geſegnete Ebene unterhalb des Berges ihm vor allen an⸗ dern gefiel. Zugleich zeigte daſſelbe den ſtolzen königlichen Bau des Kloſters in ſeinem ganzen Umfange. Hier fühlte ſich ſein Herz losgeriſſen
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