Teil eines Werkes 
4. Band (1900) Ritter und Eremit
Entstehung
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ſeiner ganzen Erſcheinung lag, jene Selbſtverläug⸗ nung, jene zarte Weiſe, mit Würde alle eigenen Gefühle vor dem Scepter der Schönheit zu beugen, das ungewöhnliche Licht endlich, welches von ſeiner broncirten Rüſtung wiederſtrahlte, das Alles zog die Blicke Aller auf ihn, und das Auge ruhte auf dieſem Schauſpiele, welches alle Harmonien in ſich ſchloß, alle Freuden und Hoffnungen des Lebens: auf dem Anblicke eines jungen Paares, das ſeiner Vereinigung entgegen ging.

Clotilde erhob von Zeit zu Zeit ihre ſchönen Aügen gen Himmel, ließ ſie aber ſelten auf den armen Ritter fallen und ſchaute faſt mit jedem Augenblick unruhig, ſelbſt mit einem Schander auf die Menge des herbeigeeilten Volks.

hre forſchenden Augen ſchienen unter der Menge ein Weſen zu ſuchen, welches ſich nicht zei⸗ gen wollte.

Als der Zug endlich an dem Hügel der Lieben⸗ den angekommen war, da vermochte Clotilde nicht länger die Thränen zurückzuhalten, die ſich ge⸗ waltſam in ihre Augen drängten, und als ſie noch dazu die Stelle betrachtete, wo ſie den ſchönen