Teil eines Werkes 
4. Band (1900) Ritter und Eremit
Entstehung
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legte einen Finger in der Gegend des Mundes auf ſein Viſir.

Wie, Ritter, verbeſſerte ſich geſchickt der wahre Enguerry,ich ſollte Euch Freiheit, Löſegeld, Vermögen, die Rückkehr in das Schloß meiner Bäter verdanken, ohne je meine Schuld abtragen zu können! Wie vermöchte ich das auch, ſelbſt wenn ich wollte! Ritter, fügte er dann mit ei⸗ nem ſcharfen Blicke hinzu,ich bin Euer Lehns⸗ mann, dürfte ich es wagen, mich Euern Freund zu nennen!

Der ſchwarze Ritter breitete ſeine Arme aus, und der alte Enguerry ſank an ſeine Bruſt.

Ich bin genügend belohnt, ſagte der ſchwarze Ritter,denn nichts iſt ſo viel werth, wie ein treuer Freund.

Das größte Staunen ergriff die Anweſenden,

welche jetzt erſt den greiſen Ritter kennen lernten.

Alle wünſchten ihm Glück, und Jeder bot ihm ſei⸗ nen Beiſtand an.

Sire, ſagte Graf Enguerry zu dem Könige

von Chpern, nachdem die rührende Scene der Wie⸗

dererkennung vorüber war,der Tag iſt zu weit