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dem Kampfe zu und erwartete eine Gelegenheit, wo er auf ungefährliche Art ſeinen Freunden helfen könnte.
An einem zweiten Fenſter ſtanden Joſette und Marie Arm in Arm, während ſie mit Stolz und auch mit banger Angſt nach dem ſchauten, welcher ihnen derLiebſte war.
Obgleich Staub's Partei durch die Königlichen verſtärkt war, ſo blieb ſie doch noch immer ſchwä⸗ cher, als der Haufen der Gegner.
Umgeben von dem unerſchrockenen Biſchof, dem Connetable und den Tapferſten der Leute von Caſin⸗Grandes, zielten alle Bemühungen des Bärtigen dahin, ſeinen Gegner Nicol nieder⸗ zuhauen.
Johann Staub hatte ſich eine Stellung gewählt, durch welche die Verzweiflung ſeines Haufens noch vermehrt wurde, denn er hatte ſich mit dem Rücken gegen eine Mauer gelehnt, und die Gegner um⸗ gaben ihn von drei Seiten, ſo daß es ihm nicht möglich war, einen Augenblick zu weichen, um Athem zu ſchöpfen; es galt jetzt ſiegen oder ſich dem Verderben weihen.
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