Teil eines Werkes 
3. Band (1900)
Entstehung
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ſinnigen nahm, auf die Spitze ſeines Degens ſteckte und dabei ſagte, indem er es den Anweſenden zeigte:

Meine Herren, ich bitte Euch, wohl zu be⸗ merken, daß Capeluche ein Herz hatte, obgleich Mancher von Euch daran gezweifelt haben mag. Uebrigens hätte ich nimmer gedacht, daß er in horizontaler Lage ſeinen Tod finden würde.

Möge Gott ihm gnädig ſein! ſagte Mone⸗ ſtan;er hat nicht einmal Zeit gehabt, ein einziges Ave zu ſagen.

Marie aber flüchtete in die Ecke zurück, in der ſie vorher geſeſſen hatte und betrachtete mit Ent⸗ ſetzen ihre von Blut beſchmutzten Hände und Kleider.

Dann blickte ſie nach ihrem Sohne und gab

demſelben einen Wink, in welchem etwas Anmu⸗ thiges, etwas Wahnwitziges und auch etwas Ver⸗ nünftiges zu gleicher Zeit lag. Man erkannte an dieſem Winke, daß ſie auf dem Scheidepunkte an⸗ gelangt ſei, wo der Wahnſinn aufhört und die Vernunft wiederkehrt.

Johann Staub benutzte dieſen Augenblick, um