Di Tochter der Luſignans verließ ihr Zimmer, hüpfend wie ein junges Reh, und eilte zu ihrem Vater, der ſchon mit Ungeduld auf ſie wartete.
Als ſie eingetreten war, umarmte ſie ihren Vater zu wiederholten Malen.
„Kind!“ rief der gute König aus,„was iſt Dir denn? Du erdrückſt mich ja!“
„Ich bin überglücklich, wenn ich Euch ſehe, mein Vater!“ antwortete Clotilde.
Johann II. ſchüttelte den Kopf, fragte aber nicht weiter, da er wußte, daß ein verliebtes Mäd⸗ chen mehr Liſt beſitze, als zehn hundertjährige Greiſe.
„Höre, Clotilde,“ ſagte er dann mit ernſter Miene, meine Miniſter haben mich auf einen Ver⸗ ſtoß gegen die Staatsklugheit aufmerkſam gemacht, den Du Dir geſtern haſt zu Schulden kommen
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