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„Erkennt Ihr denn nicht, daß man in Caſin⸗ Grandes nur Zeit gewinnen will? Ja, Zeit will man gewinnen, um Streitkräfte zu ſammeln, um die Ankunft des Grafen Gaſton zu erwarten! Be⸗ ſitzt Ihr denn gar kein politiſches Talent?“
Der Ungläubige wurde roth vor Zorn, als der Gedanke in ihm erweckt war, daß er nur ge⸗ täuſcht werden ſollte.
Mit eiligen Schritten kehrte er zu den Ge⸗ ſandten zurück und ſagte mit einer Stimme, welche von der gewölbten Decke der Halle wiederdröhnte:
„Ei! meine gar lieben Herren! Ihr wollt alſo, daß ich der Prinzeſſin den Hof mache?— Nun ja, ich werde ſchon heute Abend kommen, aber mit einem Gefolge von fünfhundert Mann. Findet Ihr dieſes Gefolge anſtändig genug, oder ſoll ich daſſelbe noch vergrößern? Sprecht, Ihr treuloſen Botſchafter! Denkt nicht, daß ich die koſtbare Zeit mit Unterhandlungen vergeuden ſoll, deren Ziel und Ende ich bereits erkenne.“
„Hütet Euch, beleidigende Worte gegen uns auszuſprechen!“ rief der Biſchof mit zorniger Stimme aus,„und vergeßt nicht, das wir hier die


