Teil eines Werkes 
2. Band (1900)
Entstehung
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Moneſtan ſeufzte tief auf und richtete ſeinen Blick nach oben, denn er konnte nicht mehr zwei⸗ feln, daß der ſalbungsvolle Eingang von Michel Angelo's Rede nur ein Spott und Hohn geweſen und der Ausgang derſelben ein ſolcher geweſen war, wie man ihn nur von einem ſolchen Menſchen erwarten konnte. ²

Gleich darauf erſchien Michel Angelo ſelbſt in der Halle und ſchlüpfte gleich einer Katze in einen Winkel derſelben, um mit eigenen Ohren zu hören, was Enguerry den Geſandten entgegnen würde.

Seine Befürchtung war es, daß der König von Cypern vortheilhaftere Anerbietungen machen möchte, als er von Seiten des venetianiſchen Se⸗ nats überbracht hatte.

„Herr Ritter,“ nahm Biſchof Hilarion das Wort,„wir erſcheinen bei Euch als Geſandte des Königs von Cypern und Jeruſalem, um Euch die Antwort zu überbringen, welche Ihr am geſtrigen Morgen nicht habet abwarten wollen.“

„Ich glaubte dieſelbe ohnedieß zu kennen,“ antwortete Engnerry kalt.

„Herr Ritter,“ nahm darauf Moneſtan das