Teil eines Werkes 
2. Band (1900)
Entstehung
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kehren, wenn der Tod uns beim Schopfe zu er⸗ wiſchen droht, ſo verzeiht er uns als reuigen Sün⸗ dern noch Alles.“

Wahrhaft erhaben ſah in dieſem Augenblick Moneſtan aus, welcher die Unterredung des Arz⸗ tes mit dem Johanniter angehört hatte. Er richtete ſeine ſanften blauen Augen gen Himmel und ſagte:

„Vater! vergib ihm, denn er weiß nicht, u was er thut und was er ſpricht.“

„College!“ redete dagegen der Liſchof mit funkelndem Blick den erſten Miniſter an,„fünf⸗ tauſend Soldaten von dieſem und ich er⸗ obere Chpern wieder.“

Moneſtan ſchüttelte ſtumm ſeinen Kopf.

„Aber ſagt, Freundchen—“ redete Trouſſe den Johanniter wieder an.

„Schweigt!“ ſagte der Angeredete.„Der Angelo ſteigt jetzt auf ſeine Kanzel, und da wird es genug zu lachen geben.“

Michel Angelo ſtieg in eine Art Bottich, welcher an einem Pfoſten befeſtigt war.

Er zog eine ſchwarz angemalte Kappe von ſei⸗

nem Haupte, verneigte ſich vor der Verſammlung, 5