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ſchiedenen Herzens⸗ und Geiſtesrichtungen derer, aus welchen der Miniſterrath beſtand.
Der Biſchof dachte, daß ein Krieg ihm Gele⸗ genheit gewähren würde, ſich auszuzeichnen und ſeine kriegeriſchen Talente glänzen zu laſſen.
Kephalein war der Meinung, daß ſeine Rei⸗ terei würde Wunder verrichten können; daß es Ausfälle, Angriffe, Schwenkungen u. ſ. w. geben würde.
Moneſtan ſeufzte, und er allein hatte Recht.
„Nein!“ rief Johann II. nach langem Schwei⸗ gen aus,„wir werden nimmer unſre Tochter opfern!“
„Sire!“ nahm darauf der Biſchof das Wort, indem er folgerte, daß ſich der König für den Krieg entſchieden habe,„was hat denn auch ein Krieg mit Enguerry ſo Schreckliches? Kann man nicht alle Euere Vaſallen, Euer ganzes Haus bewaff⸗ nen? Und wenn das Heer von einem geſchickten Feldherrn angeführt, die Reiterei von dem Con⸗ netable befehligt wird, ſo muß der Sieg auf unſrer Seite ſein. Selbſt in dem verzweifelten Falle ei⸗


