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Schnell unterbrach ſich jedoch oſette, als ſie
den Ausdruck des Schreckens in Clotildens Zü⸗
gen ſah.
„Sagſt Du mir Wahrheit?“ rief die Prinzeſſin aus.„O, geh, Joſette, denn Dein Glück be⸗ rührt mich zu ſchmerzhaft. Aber zuvor ſtelle auf meinen Tiſch die Vaſe von Kryſtall, in der ſich die Blumen von heute Morgen befinden.“
Die junge Frau brachte ſchweigend die Blu⸗ men herbei.
„Schon verwelken ſie!“ ſeufzte Clotilde.
Joſette ging, ohne zu wiſſen, was ſie von dem Zuſtande und dem Benehmen ihrer Gebieterin denken ſollte. Doch war ihr eignes Glück ſo groß, daß ſie über demſelben bald alles Uebrige vergaß.
Als ſie das Zimmer verließ, fand ſie Kaſtriota bereits vor der Thür und noch zwei Andere von der Leibwache zu ſeiner Unterſtützung in der Nähe.
Als die erſten Strahlen der Sonne den Mor⸗ genhimmel vergoldeten, ſattelte der ſchwarze Rit⸗ ter mit eignen Händen ſein Roß.
Marie ließ ihm lächelnd die Zugbrücke nieder.


