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„Enguerry hat ſeinen Soldaten bei Todes⸗ ſtrafe verboten, ſich zu verheirathen, weil er meint, daß ſie dadurch feige würden, und dénnoch hat ſich ſein Lieutenant heute Morgen in Monthrat mit mir verheirathet.“
Die Zofe blickte zitternd nach der Prinzeſſin, weil ſie wegen deren Antwort in Verlegenheit war. „Glückliches Mädchen!“ rief Clotilde aus.
„Ach, Prinzeſſin,“ fuhr die Zofe neu er⸗ muthigt fort,„ich habe recht wohl gewahrt, daß der ſchwarze Ritter Euch liebt.“
„Nur zu ſehr, Joſette.“
„Glaubt Ihr denn, den ſchwarzen Ritter nicht heirathen zu können.“
„Joſette,“ antwortete Clotilde, indem ſie ihren Thränen freien Lauf ließ, aber gleichwohl nicht wagte, ihre Zofe aufrichtig zu belehren,„die Liebe macht unſer Glück und unſer Unglück.“
„Fürchtet nichts,“ entgegnete Joſette mit lei⸗ ſer Stimme und pfiffiger Miene,„ich habe ge⸗ hört, daß der König dem ſchwarzen Ritter Eure
Hand verſprach.“


