Anmuthsvoll näherte ſich die Prinzeſſin den beiden Rittern und hielt ihnen ein mit wohlriechen⸗ dem Waſſer gefülltes Becken vor; ſie wuſchen ſich die Hände, und Clotilde reichte ihnen dann ein Tuch von Plüſch, um ſich abzutrocknen.
Dann ſprach der Biſchof das Benedicite, und Jeder ſetzte ſich nun auf einen Seſſel von Cedern⸗ holz. Nur die für den Monarchen und deſſen Tochter beſtimmten Sitze waren mit Kiſſen ver⸗ ſehen.
Die beiden letztern ſetzten ſich am obern Ende der Tafel unter den Thronhimmel, und an Clo⸗ tildens Seite ſetzte ſich Niemand. Zur Linken des Monarchen ſaß Moneſtan, dann kam der Biſchof und nach dieſem der Ungläubige, der ſich in der Nähe des Schenktiſches niederließ und den Con⸗ netable zur Linken hatte.
Der ſchwarze Ritter wollte nicht eſen, ſondern ſetzte ſich abſeits neben den Kamin, indem er eine nachdenkende Haltung annahm.
Der übrige Theil des Hofſtaates ſetzte ſich nicht, ſondern blieb in ehrfurchtsvoller Haltung ſtehen.


