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Eine unſägliche Angſt ergriff das arme Mäd⸗ chen, und zu gleicher Zeit ließ ein Käuzchen, wel⸗ ches vor den hohen Fenſtern des Saales vorüber⸗ flog, ſeinen unheimlichen Ruf vernehmen.
Ein böſes Vorzeichen!
Clotilde ließ ſich tranrig an der Seite ihres Vaters nieder, der nur mit der Gegenwart der Fremden beſchäftigt, und alle Bewegungen und Handlungen derſelben mit den Ohren zu erſpähen bemüht war.
„Wetter! iſt die ſchön!“ rief Enguerrh un⸗ willkürlich aus.
„Begehrt Ihr etwa, Eure Waffen abzulegen?“ fragte der König.
„Ein Gelübde verpflichtet mich, die meinigen nie abzulegen,“ antwortete der ſchwarze Ritter.
„Was mich betrifft, ſo habe ich mich zu ſehr an die Waffen gewöhnt, um ſie gern abzulegen,“ ſagte Enguerrhy.
Der Intendant trat ein. Er hatte ſich mit ei⸗
ner von Kephalein geborgten Dalmatica geſchmückt,
allein ſein verſchrumpftes gelbes Geſicht, ſeine ge⸗
meinen und groben Züge, ſeine dicken Augen⸗
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