——
————
267
den. Alle Anſtrengungen Mothi's konnten ſie nicht retten; ihr Körper hatte zu viel gelitten. Die letzte Stunde ihres Lebens erhielt ſie ihren klaren Verſtand wieder.
Selbſt Bahcam's Anblick konnte ſie ertra⸗
gen. Ihm verzeihend verſchied ſie.
Bahcam war der Verzweiflung nahe. Er nannte ſich Fatima's Mörder, und weder Ahmed noch Mothi konnten ihn beruhigen.— Auf die heftigſten Ausbrüche des namenlo⸗ ſeſten Schmerzes verſank er in ein ſtarres Hinbrüten. Mothi fürchtete für ihn, wenn er nicht aus demſelben geriſſen würde. Auch hatte ihn Ahmed mit Bahcam Abnei⸗
gung gegen den Orden bekannt gemacht, was
ihn zu dem Geſuche bei dem Großmeiſter veranlaßte: daß der Unzufriedene beſchäftigt,
demſelben aber Ahmed als geheimer Aufſeher
zur Seite gegeben werde. Was auch Kiabu⸗ ſurgomid, ohne daß Bahcam eine Ahnung von dem Letztern erhielt, bewilligte, indem er Ahmed und Bahcam zugleich an die Spitze einer Heeresmacht ſtellte, die dem Fürſten von Dilem, der ſich gegen den Orden bewaffnete, entgegenzog. So ſehr Bahcam niedergedrückt war, ſo vernahm


