der Gegend wo ſie entſtanden, als könne ſein Blick die Mauern durchdringen und die künſtleriſche Hand erreichen, die ſo liebliche, ſchmelzende Melodien aus den Saiten rief. Ein heiteres Lächeln zeigte ſich gleich bei den erſten Zithertönen auf ſeinem Angeſichte. Und er ließ ſich denſelben lauſchend nach wenigen Augenblicken auf ein Ruhekiſſen nieder. Endlich ſchwiegen ſie, er aber blieb ſitzen. Bilder die er liebte, ſtanden vor ſeiner Seele; vergangene, ihm theuere Tage, zogen an ihm vorüber. Er war manchem Fernen nahe, und manchen kühnen Wunſch ſah er im Geiſte erfüllt. Während dem ent⸗ ſchwand der Mond, dunkel und immer dunkler wurde es um den wachen Träumer. Doch auch ſeine hellen Phantaſien und Träume entwichen allmälig, indem ſein Geiſt ſich
wieder zur Gegenwart wandte. Die Abſicht, die ihn zu Abulfeda führte, der jener Auf⸗ trag ſeines Vaters nur zum Vorwande diente, ſiel ihm ein und beſchäftigte ihn. Lange ſann er über dieſelbe und über die Art, wie er ſeine eigentliche Sendung er⸗ füllen ſollte, nach. Darüber bemächtigte ſich ſeiner der Schlaf. Und er ſchloß die Augen


