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thürmten ſich gleichfalls Berge, auf der andern aber entzückte ſeine Augen eine la⸗ chende Flur, die in der Ferne von einem Fluſſe durchſchnitten wurde, der wie ein Silberſtreif in dem Mondlichte glänzte. Lange Zeit ſah er unbeweglich in die ſtets herrliche Natur, endlich richtete er den bis⸗ her in die Tiefe geſenkten flammenden Blick zum nächtlichen Himmel empor, und über ſeine Lippen wehte leiſe und ſehnſüchtig: „Emina!“
Kaum hatte er dieſen Namen ausgeſpro⸗ chen als in einiger Entfernung, doch noch in dem Schloſſe, die weichen Klänge einer Zither ertönten). Schmeichelnd drangen ſie zu ſeinem Herzen. Horchend ſah er zu
*) Obwohl der arabiſche Geſetzgeber den Mos⸗ lem alle muſikaliſche Inſtrumente unterſagte, ſo iſt doch kein Volk der Erde ſo ſehr fuͤr die Muſik eingenommen, als die Othomanen. Die gewöhn⸗ lichen Inſtrumente, die ſie ſpielen, ſind: die Geige, Baßgeige, Guitarre, Zither, Laute, Flöte, die Pfeife des Pan, das Neib, die Handtrommel, das Pſalterion. Siehe Muradgea d'Ohſſon's allgemeine Schilderung des othomani⸗ ſchen Reichs.


