Teil eines Werkes 
3. Band (1862)
Entstehung
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und endloſem Jubel überſchüttet hatte, während man Manuela zu Grabe trug.

Als ob ihr Herz ganz gebrochen, ihr Geiſt völlig zerſtört ſei, zeigte ſie für nichts eine Theil⸗ nahme mehr; auch als Edgar ihr Lebewohl ſagte und ſie anflehte, ſich zu faſſen, Lorenzo's und Ella's Freundſchaft und auch der ſeinen zu vertrauen, ſchüttelte ſie nur kaum merklich das Haupt und flüſterte: Manuela. Der ganze Schmerz ihrer Seele concentrirte ſich in dem einen Worte, ſie konnte nichts anderes denken und füh⸗ len, als Manuela.

Edgar ſchied mit der größten Seelenangſt von Wilhelmine. Wie theuer ſie ihm war, em⸗ pfand er bei dieſer Trennung. Sie und Manuela, das holde Schweſterpaar, verſchmolzen ſich zu einem lieben Weſen in ſeinem Herzen. Ella er⸗ kannte dies, und es bereitete ihr kein Weh. Sie geſtand ſich, daß ihr Herz nur mit Edgars Bild getändelt, ſeit ihr Auge von ſeiner Schön⸗ heit überraſcht, ihn zu der Heiligen ſo inbrünſtig beten ſah. Später kam die romantiſche Begeg⸗ nung in der Schweiz hinzu und ſein Erkennen als Graf von Bardenberg, der, wie ſie wähnte,