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ſie allerdings meiſterhaft durchgeführt. Andere dagegen behaupteten dreiſt: Minna Merau ſei unter ſehr verdächtigen Symptomen noch in der⸗ ſelben Nacht geſtorben und ihre Leiche ſogleich heimlich fortgebracht worden, um eine gefährliche Demonſtration zu vermeiden. Ja Viele meinten ſogar, ſie ſei noch in derſelben Nacht in dem Gewand einer Nonne im Kloſter beigeſetzt wor⸗ den, um jede Spur von ihr zu verwiſchen. Gewiß war, daß Minna Merau in der Stadt nicht mehr geſehen wurde, und Pauli mit Ro⸗ ſette am andern Tag allein die Rückreiſe nach dem Ort ihres Engagements antrat, und dort ihren Contrakt unter der Angabe löſte, ſie ſei ſo gefährlich erkrankt, daß man auf ihre Wieder⸗ geneſung kaum noch hoffen könne. Roſette beſtätigte dies unter bittern Thränen, tröſtete ſich aber nach Pauli's Abreiſe bald wieder mit dem Geſchenk von Wilhelminens kleinem Haushalt, den er ihr zurückließ, und der ſie endlich an das gewünſchte Ziel langjähriger Wünſche brachte: ſich mit einem beim Theater beſchäftigten Mann zu verheirathen.
Man forſchte in der unruhigen Zeit, welche
ohnedies der Kunſt nicht günſtig, nicht weiter


