zutheilen habe, iſt von ſo ſchwerer Art, daß du alle deine Gedanken zuſammenfaſſen⸗und auf dich ſelbſt richten můßt?— Prr L Tag ent⸗ ſcheidet über dein Leben, Manuela“
„Du erſ wetkſt mich!— Was wäre denn in meinem. zu entſcheiden?“
„Es handelt ſich darum, ob du für immer bei uns bleiben oder dieſes heilige Haus mit der Welt vertauſchen ſollſt.“
„Wie?— Was ſagſt du? Willſt du mich denn verſtoßen, und wohin ſoll die arme Ma⸗ nuela, wenn ſie nicht hier bleiben darf?— O mein Gott, wie du mich erſchreckt haſt!“
„Verſtehe mich recht; man macht draußen in der Welt Anſprüche an dich; man will dich uns entreißen.“
„Nimmermehr! Verbirg mich, beſchütze mich, ehrwürdige Mutter!“
„Ich kann und darf dich nicht verbergen vor dem ſcheinbaren Recht, das man an dich zu ha⸗ ben glaubt. Du allein biſt fähig, es zu vernich⸗ ten, aber du mußt ſtark ſein. Manuela, ſtark und demüthig, und dich ganz meinen Vorſchriften un terwerfen.“


