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vertraulicher wurde, wagte er zum erſtenmale ſein Geſchick zu beklagen, das ihn zum Vollſtrecker eines andern Willens machte.
Ella, ſchon im Begriff, mit der ganzen Gluth und Execentrität ihrer Seele das Unrecht, das da⸗ durch an Edgars jungem Leben begangen werde, in beredten Worten auszuſtrömen, hielt plötzlich inne. Der Gedanke überraſchte ſie, ob nicht ſelbſt⸗ ſüchtige Wünſche hiebei im Spiele waren. Das machte ſie befangen und nahm ihr den Muth, Edgars Pietät für das Andenken an ſeinen ver⸗ ſtorbenen Vater zu zerſtören. Und war es benn nicht denkbar, daß Edgar das Glück ſeines Lebens in den Beſtimmungen des Geſtorbenen finden konnte?—
Seine zukünftige Gattin kennen zu lernen— dieſer Wunſch ſteigerte ſich bei ihr bis zu unwi⸗ derſtehlichem Verlangen, und als Edgar halb ſchüchtern bat, ſie möchten noch einen Tag hier verweilen, damit Lorenzo ihn auf das Landhaus begleiten könne, da ihm vor dem erſten Beſuche dort wahrhaft bange, willigte ſie ſogleich ein. Lorenzo machte Einwendungen, er meinte, das paſſe ſich nicht; wie er denn ſein Erſcheinen dort recht⸗
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