Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
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vermag es nicht, vermag ihren Namen nicht über meine Lippen zu bringen, ohne zu erbeben; er würde das fürchterliche Geheimniß ahnen; ja ja ſchütteln ſie nicht ihr Haupt nicht er allein, Alle, Alle werden es noch erkennen und Kindesmörderin mir zurufen.

Um Gotteswillen, Gräfin ſie verfallen in böſe Träume. Ich ſage ihnen ja, nicht ſie waren die Urſache von dem Tod des Knaben ihr kranker Geiſt leidet nur an dieſer fixen Idee. Der plötz⸗ liche Tod ihres Sohnes zerſtörte ſeine ſchon ge⸗ brochene Kraft. Sie waren ſeit ſo vielen Jahren ruhig, gottergeben; warum verläßt ſie ihre Faſſung, ihr Glaube jetzt? Wir wollen beten, Gräfin, daß die Ruhe ihnen wiederkehrte. Sie müſſen dem Grafen Edgar gegenüber ruhig und entſchieden auftreten.

In die Kapelle, frommer Vater in die Kapelle zum Gebet, hauchte die Unglückliche und eilte ihm voran, wie ein ruheloſer Geiſt.

Unterdeſſen verzögerte ſich Edgars Ankunft viel länger, als die Gräfin nach dem Briefe ſei⸗ ner Mutter annehmen mußte. Die Zuſammenreiſe mit Ella und Lorenzo war ihm zu angenehm, um