Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
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ſie auch nicht in ihr. Die Priorin, früher als Schweſter Hildegard in demſelben Kloſter, empfand eine ganz beſondere Vorliebe für dieſes Kind, und auch Manuela ſchien ſie nicht mehr entbehren zu können. Als von ihrer baldigen Entfernung dort, ihrer Verſetzung in das neuerrichtete Kloſter in Deutſchland die Rede war, erkrankte das Kind und bat und weinte ſo lange, bis die Erlaubniß ihm wurde, bei Frau Hildegard bleiben zu dürfen. Von da an nannte ſie Manuela Mutter Hilde⸗ gard, und ſie wurde von Allen das Kloſterkind genannt, und blieb der Liebling Aller, dem man gerne zu Gefallen lebte. Man fragte niemals nach dem Herkommen des Kloſterkindes, als ob es eben ein Engel dem heiligen Hauſe zum Ge⸗ ſchenk gebracht hätte, und keines dachte je daran, daß Manuela in die Welt zurückkehren werde; nur Wilhelmine ſpürte tiefer mach, doch auch ihre ſchlauſten Fragen blieben erfolglos; ſie wurden zurückgewieſen, oder dahin beantwortet: des Kin⸗ des Beſtimmung ſei von der Geburt an das Klo' ſter geweſen EinWarum? war hier nicht er⸗ laubt, und Wilhelmine unterdrückte es auch; aber

deſto ungeſtümer regte ſich in ihr ein Auflehnen * 3*