Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
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tereſſirten, als die kaufmänniſchen Geſchäfte ſeines Vaters. Dieſer treibt ſich in bald glücklichen, bald verfehlten Speevlationen herum, wovon lei⸗ der die letzteren oft bedenklich überhand nehmen.

Du ſollteſt ihn vom Gewagten abzuhalten ſuchen; fiel die Priorin ein.

Das iſt nicht wohl mehr thunlich, entgegnete Leonore,er hat in den letzten Jahren ſo viel verloren, daß Wagniſſe dies allein wieder erſetzen können.

Es iſt aber Sünde, fremdes Gut auf ein ge⸗ wagtes Spiel zu ſetzen; warf die Priorin ein.

Des Sohnes Vermögen iſt kein fremdes Gut, gewinnt er damit, kommt ja ein Theil des Vor⸗ theils auch ihm zu.

Verliert er es aber, iſt der Sohn ein Bettler, wie der Vater.

Leonore zuckte die Achſeln, und die Priorin, als wolle ſie ſich ſchützen gegen zu lebhaften An⸗ theil an den Dingen aus der Welt, drückte das goldene Kreuz an ihre Lippen und ſagte dann:

Sprich mir nur von Wilhelmine.

Leonore warf einen ſtechenden Blick auf ſie und ſprach: