Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
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Aus dem Häuſergewirre einer alten Stadt ragte eines jener weitläufigen und unſimetriſchen Ge⸗ bäude hervor, welche lebhaft an vergangene Tage erinnern. Es machte ſich ſeit einigen Jahren hauptſächlich durch das neue Gewand bemerklich, das ihm umgelegt worden und möglichſt zu ver⸗ bergen ſuchte, was der Zahn der Zeit an ihm zernagt hatte. Die ſchmale Vorderſeite dieſes Hauſes ging nach einem freien Platze zu, der nach und nach aus engen Gaſſen hervorgegangen war. Sie zeigte wenig bemerkenswerthes eine ſelten ſich öffnende Pforte, gekrönt mit der lebensgroßen Figur eines Heiligen, war das einzige, welches dem beſchauenden Auge etwa auffallen konnte. Zu beiden Seiten des Gebäudes zog ſich eine hohe Mauer hin, was ihm ein abgeſchloſſenes Ausſehen gab, das ſich nicht recht zu der heitern Phyſiognomie der Stadt paſſen wollte, die ſchon

einige hehend e eifrigſt bemüht war, aus ihrer 1.