Teil eines Werkes 
[1] (1804) mit 1 Kupfer von Rosmaesler
Entstehung
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Amöna. Aber, Ehrau! dieſe über⸗ gabe, dieſes Vertrauen auf Ihre Red⸗ lichkeit legt Ihnen heilige Pflichten auf. Kennen Sie dieſelben in 3, ganzen umfange? enn

Guſtav. Ich(mit dargebotener Rechte) nund gelobe Erfüllung.

Amöna. Wohl, ſo folgen Sie mir.

Sie ergriff ſeine Hand und führte ihn fort. Funk kam auf Guſtavs Ru⸗ fen nach. Stumm gingen ſie neben eins ander her, bis ſie zu einem Kirchhofe kamen; hier trat Amöna mit Ehrau durch das Pförichen hinein, und zu einem ſchon etwas verſunkenen Grabhüs

gel, an in ein noch ganz friſcher

anſchloß.

Dies hier ſprach ſie iſt mei⸗ ner Mutter Grab: jener Hügel deckt die Gebeine meines Oheims! Sie ſank zwiſchenden Gräbern auf die Knie nie⸗