IX.
Der Taſchenſpieler und die Bauern. (Anekdote.)
Es giebt ein Karten-Wageſpiel, das man H äu⸗ feln nennt, weil das ganze Spiel Karten in Hau⸗ fen gelegt wird. Wer die hochſte Karte unter ſeinem Haufen hat, iſt der Gewinnende. Dies Gluͤckſpiel wird am haͤufigſten in den niedern Staͤnden geſpielt.
Zu einem Jahrmarkte in einem Staͤdtchen an der Elbe fand ſich vor Kurzem auch ein Ta⸗ ſchenſpieler in einem Wirthshauſe ein, wo die Landleute einzukehren pflegten. Das Gaſtzimmer war voll Bauern. Er nahm ein Spiel Karten hervor, ſetzte ſich an den Tiſch damit, und fing
an, um Liebhaber herbei zu ziehen, vor ſich das
Haͤufeln zu ſpielen. Die Bauern ſchauten mit langen Hoͤlſen von


