auch Gretchen mit ihrer ihm befannten wohl⸗ tonenden Stimme miſchte. Unwillkuͤhrlich blieb er lauſchend an der Thuͤre ſiehen⸗
6.
So eben fluͤſterte der Jagerburſche Franz, der guch bei dem Fruhſtuck aufgewartet hatte, einige unverſtaͤndliche Worte, worauf Gretchen et⸗ was lauter erwiederte:„Es iſt wahr, und Va⸗ ter und Mutter duͤrfen es hoͤren: daß der Frem⸗ de mir vechtwohl gefaͤllt, und daß es mir Freude gemacht hat, wenn er mich freundlich anſah!“
Da hoͤrt Ihr es, Vetter, entgegnete Franz; ſie ſchaͤmt ſich nicht, es zu geſtehen. Und wenn er ſie bloß angeſehen hätte, ſo wollte ich noch ein Auge zudrucken, und denken; ſie kann es ihm nicht wehren; aber wie hat Gretchen ihn ange⸗ ſchaut. Hu! Schickt ſich das fuͤr ein Maͤdchen, das ſolchen Herrn zum Erſtenmal ſieht? Nun, ich ſag es, geſchieht das wieder, ſo geh ich aus dem Hauſe. Man muß ſich ſchaͤmen, der Vetter einer ſolchen Jungfer Gradezu genannt zu wer⸗
„Albernes Zeug!“ hrummte des alten För⸗ ſters barſche Stimme.„Lachen muß man. Der Burſche iſt eiferſuͤchtig. Ich mochte wiſ⸗


