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auf ſeiner Stirn, das ganze Aeußere des ſonſt ſo ſtar⸗ ken Mannes deutete auf einen herben Kummer.
Als der General und Alice eintraten, verneigte er ſich tief und ſprach dann mit vieler Anſtrengung:„Ich bitte um Verzeihung, Excellenz, daß ich ſo früh zu ſtören wage. Mein Sohn entdeckte mir geſtern, daß zwiſchen ihm und Ihrer Fräulein Tochter ein zärtliches Verhältniß beſtehe. Nach den Vorgängen zwiſchen uns und namentlich nach der vorgeſtrigen Handlungsweiſe Ihres Verwalters konnte ich nicht annehmen, daß Sie die Liebe der jungen Leute billigen würden, auch ich verſagte meine Zuſtimmung. Mein Sohn verließ mich, legte ſich gleich darauf zu Bett und tobt jetzt in wilden Fieberphantaſien, immer nur nach ſeiner Alice verlan⸗ gend.“
Der alte Mann ſchwieg, vom Schmerz niedergedrückt, und blickte den General ängſtlich fragend an.
Alice ſchluchzte ſo heftig, daß beide Männer für ſie
fürchteten.
Herr von Wüſtenbrink trat dem Major näher, reichte ihm die Hand und entgegnete:„Ich habe die Liebe Ihres Sohnes zu meiner Tochter bereits gebilligt und ihm nur die Bedingung geſtellt, Ihre Genehmi⸗ gung einzuholen. Von einem neuen Streit, den der Verwalter angezettelt haben ſoll, weiß ich nichts und
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