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Wie der Arzt vorausgeſagt, ſo kam es; Arthur verfiel bald in jene furchtbaren Fieberphantaſien, die die Kräfte des Menſchen ſchnell aufreiben und jeden Augen⸗ blick ſein Leben bedrohen.
Anfangs zögerte der Kaufmann noch, die Aeltern zu erſchrecken, aber gegen Abend verſchlimmerte ſich der Zuſtand des Kranken ſo ſehr, daß er nicht länger ſäu⸗ men durfte, dieſelben zu benachrichtigen.
Zwei Aerzte umſtanden das Lager des Leidenden, als der Major mit ſeiner Frau in der Krankenſtube erſchien. Arthur erkannte ſie nicht mehr.
Frau Soren wollte ihrem Schmerz in lautem Weh⸗ klagen Luft machen, die Mediciner hinderten ſie daran. „Jede Aufregung kann den Tod des Patienten herbei⸗ führen“, ſprachen ſie mahnend.„Hoffen Sie übrigens das Beſte, Ihr Herr Sohn beſitzt noch hinlänglich Kraft, die böſe Krankheit zu beſiegen.“
„Alice, warum kommſt Du nicht? Willſt Du mich auch verlaſſen?“ ſtöhnte Arthur gegen Mitternacht. „Ah, da biſt Du! O Du biſt ſo gut! Nun bleibe bei mir. Nicht wahr? Du wirſt bei mir ausharren, wenn ſie uns auch trennen wollen. Warum antworteſt Du nicht? Fürchteſt Du Dich vor meinem Vater? Er ſieht uns ja nicht!“ fuhr der Leidende fort.
Der Major bedeckte ſein Geſicht mit den Händen,


