lich. Trotzdem leuchtete ſein Auge freudig, und ſeit lange hatte er die Verwandten nicht ſo herzlich be⸗ grüßt wie an dieſem Morgen.
Der Major vergaß momentan ſeinen Aerger in der Nähe des Lieblingsſohnes.„Du ſcheinſt ja ganz ver⸗ klärt“ redete er ihn freundlich an.
„Ich bin dem lang erſehnten Ziele nahe; es wird nur von Dir abhängen, lieber Vater, ob Du mich hin⸗ fort ſtets glücklich ſehen wirſt“ antwortete Arthur zu⸗ verſichtlich.
„Nun, ſo rede, was haſt Du denn?“ ſprach der Major neugierig.
„Ich liebe und werde wieder geliebt, beſter Vater. Alice von Wüſtenbrink iſt der Engel, der all mein Glück ausmacht! Spende uns Deinen Segen, laſſe die Feindſchaft gegen die Wüſtenbrinks ruhen, und Du machſt zwei Menſchen über Alles glücklich.“
Der Major ſprang von ſeinem Sitze auf, das hatte er nicht erwartet.„Wüſtenbrinks und ewig Wüſten⸗ brinks!“ ſchrie er.„Verliebe Dich in die Tochter eines Bettlers, und ich werde Dir meinen Segen geben, nur verlange nicht, daß ich mit dieſen Menſchen in Verbin⸗ dung trete, die darauf ausgehen, mich unter die Erde zu bringen. Nein, Arthur, Alles, nur nicht mit dieſen herzloſen Menſchen in Verbindung treten.“


